Ernährungsberatung für neurodivergente Menschen
Für Erwachsene, Jugendliche und Familien mit ADHS, Autismus Spektrum oder anderen neurodivergenten Ausprägungen
– Beratung zur unterstützenden Ernährung oder bei ernährungsbedingten Erkrankungen.
Ernährung ist für viele neurodivergente Menschen keine „einfache Alltagsroutine“, sondern häufig mit Stress, Sensorik, Überforderung oder starken Schwankungen verbunden.
In meiner Beratung geht es nicht um Perfektion – sondern um praktische, machbare Lösungen, die zu Ihrem Gehirn, Ihrem Alltag und Ihrer Energie passen.
Ich arbeite neurodivergenzfreundlich: strukturiert, reizarm, transparent und ohne moralische Bewertung.
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Ernährung verändert Neurodivergenz nicht – aber sie kann spürbar unterstützen, zum Beispiel durch:
bessere Tagesstruktur und stabilere Energie
Unterstützung von Konzentration, Antrieb und Belastbarkeit
Reduktion von „Crashs“, Heißhunger und impulsivem Essen
Vorbeugung von Mangelernährung (besonders bei eingeschränkter Lebensmittelauswahl)
Begleitung bei sensorischen Herausforderungen und Essvermeidung
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Bei Autismus (und auch bei ADHS) können Textur, Geruch, Temperatur und Konsistenz eine große Rolle spielen. Eine sehr einseitige Auswahl ist keine „Schwäche“, sondern oft neurobiologisch erklärbar.
In der Beratung arbeiten wir daran:
Sicherheit und Routinen zu erhalten
Versorgung schrittweise zu verbessern
neue Lebensmittel behutsam und ohne Überforderung zu ergänzen
realistische Alternativen zu finden (auch „Low Effort“)
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Viele neurobiologische Botenstoffe werden aus Nährstoffen aufgebaut (z. B. Dopamin aus Aminosäuren). Gleichzeitig können Mahlzeiten, Timing und Nährstoffstatus beeinflussen, wie alltagstauglich sich ein Tag anfühlt – besonders bei medikamentöser Behandlung.
Typische Themen in der Beratung:
sinnvoller Essrhythmus rund um Schule/Arbeit und Medikation
passende Protein- und Energiedichte (ohne „Bodybuilding-Style“)
Strategien gegen Appetitmangel unter Stimulanzien
Nährstoffversorgung absichern, bevor Probleme entstehen
Gerade bei Kindern und Jugendlichen unter Medikation ist mir wichtig: Mangelernährung vorbeugen, Wachstum und Versorgung im Blick behalten und Druck rausnehmen.
Das ist mir wichtig
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Keine Komplettumstellung.
Kein „richtig” oder „falsch“.
Versorgung vor Perfektion.
Ernährungsumstellung – aber neurodivergenzgerecht
Viele klassische Tipps scheitern nicht am Wissen, sondern an Neurodivergenz-Faktoren wie:
Schwierigkeiten mit Übergängen und neuen Situationen
Entscheidungsüberforderung
geringe Handlungskapazität („Ich weiß was ich tun sollte, aber ich kann nicht“)
Impulskontrollschwierigkeiten und Stressessen
Reizüberflutung und Erschöpfung
Deshalb arbeite ich mit Strategien, die wirklich passen:
O klare, kleine Schritte statt Komplettumstellung
O Strukturhilfen, visuelle Tools, vorbereitete Optionen
O „Gelingvarianten“ für gute und für schlechte Tage
O entlastende Routinen statt strenger Pläne
❌ keine Verbote
❌ kein Druck
❌ kein Dogma
Warum ich das besonders gut begleiten kann
Neurodivergenz ist nicht nur ein Fachthema für mich – ich kenne die Realität aus eigener Betroffenheit, aus dem Familienalltag und aus meinem Umfeld. Dadurch bin ich sehr sensibel im Umgang, schnell in der Einordnung und achtsam in der Kommunikation.
Ich begleite ernährungsabhängige Erkrankungen neurodivergenzfreundlich – auch dann, wenn die Hauptdiagnose nicht ADHS/Autismus ist, sondern
z. B. gastroenterologisch, onkologisch oder entzündlich.
FAQ
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Nicht automatisch. Wir sichern die Versorgung ab und erweitern Optionen schrittweise – ohne Druck und ohne Überforderung.
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Neurodivergenz wird dadurch nicht „weg“. Ernährung kann aber Struktur, Energie, Konzentration und Wohlbefinden unterstützen.ale Ernährung relevant sein. Ich unterstütze bei Einordnung und Umsetzung.
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Ohne Bewertung. Wir entwickeln Strategien für gute Tage und für schwierige Tage – realistisch und machbar.
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Ja. Die Beratung ist vollständig online möglich und kann an Ihre aktuelle Energie und Belastbarkeit angepasst werden.
Termine können kürzer sein, Pausen enthalten oder sich auf das Wesentliche beschränken. Sie müssen nichts vorbereiten – auch ein „Ich weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll“ reicht völlig aus.