Über mich – Stefanie Biermann, Ernährungstherapeutin mit klinischer Erfahrung

Über mich

Klinisch erfahrene Ernährungstherapeutin – strukturiert, wissenschaftlich fundiert und neurodivergenzfreundlich. Für Menschen mit komplexen Beschwerden und besonderen Anforderungen.

Stefanie Biermann, klinisch erfahrene Ernährungstherapeutin

Wer ich bin

Ich bin Stefanie Biermann – Ernährungstherapeutin mit klinischer Erfahrung und einer sehr klaren Art zu arbeiten: strukturiert, analytisch und gleichzeitig zugewandt. Ich mag keine „Ernährung nach Bauchgefühl“-Ratschläge und keine pauschalen Regeln. Ich möchte verstehen, was wirklich los ist – und daraus eine Lösung entwickeln, die medizinisch sinnvoll ist und im Alltag funktioniert.

Meine beruflichen Stationen haben meinen Blick geprägt: Klinik, interdisziplinäre Zusammenarbeit, komplexe Krankheitsbilder – und auch die Perspektive aus der Versorgungsrealität, z. B. wenn es um Trinknahrung oder künstliche Ernährung geht.

Dadurch kann ich Beschwerden fachlich einordnen und mich bei Bedarf auf Augenhöhe mit Ärzt:innen und anderen Behandler:innen abstimmen.

Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Sie sich nicht „optimieren“ müssen.
Viele Menschen kommen zu mir, weil sie bereits viel ausprobiert haben und trotzdem keine Klarheit finden.

In der Beratung geht es deshalb nicht um Druck oder Perfektion, sondern um Orientierung:
Was ist jetzt der nächste sinnvolle Schritt – und was passt zu Ihrem Leben?

Als berufstätige Mutter von zwei Kindern kenne ich die Herausforderungen rund um Struktur, Routinen und Ernährung auch aus dem Familienalltag – besonders im neurodivergenten Kontext.
Genau deshalb arbeite ich so, dass Struktur entlastet und Veränderung möglich wird, ohne dass es sich nach „noch einer Aufgabe“ anfühlt.

Woher meine Schwerpunkte kommen

Meine Schwerpunkte sind nicht zufällig entstanden.
Sie haben sich aus meiner klinischen Arbeit im Krankenhaus, aus der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Pflege sowie aus der Begleitung von Patient:innen mit komplexen Verläufen entwickelt.

In meiner Arbeit habe ich früh gemerkt:
Standardempfehlungen greifen oft zu kurz, wenn Symptome vielschichtig sind, Therapien belasten oder der Alltag ohnehin schon an der Grenze läuft.

Deshalb arbeite ich dort, wo Ernährungstherapie medizinisch sauber eingeordnet, aber realistisch umsetzbar sein muss.

  • Die onkologische Ernährungstherapie ist ein Schwerpunkt, der sich direkt aus meiner klinischen Arbeit entwickelt hat.
    Ich habe onkologische Patient:innen während Chemo- und Strahlentherapie, in der Nachsorge und bei komplexen Verläufen begleitet – inklusive Trinknahrung und künstlicher Ernährung.

    Gerade hier habe ich erlebt, wie entscheidend Ernährung für
    Kraft, Gewicht, Therapietoleranz und Lebensqualität ist – und wie wichtig eine enge, respektvolle Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Pflege.

    👉 Ziel: Nährstoff- und Energieversorgung sichern, Kraft erhalten und die Behandlung besser tragbar machen.

  • Während meiner klinischen Tätigkeit habe ich viele Patient:innen mit gastroenterologischen Beschwerden begleitet – von funktionellen Magen-Darm-Problemen über Unverträglichkeiten und Reflux bis hin zu postoperativen Situationen und anhaltenden Beschwerden nach Eingriffen.

    Gerade im gastroenterologischen Bereich zeigt sich, wie schnell Unsicherheit entsteht:
    Was darf ich noch essen? Was verschlimmert meine Symptome? Was ist überhaupt noch „richtig“?

    Hier wirkt Ernährungstherapie besonders dann, wenn sie strukturiert geplant, diagnostisch eingeordnet und nicht unnötig restriktiv ist.

    👉 Ziel: Beschwerden reduzieren, Versorgung stabilisieren und Vertrauen in Essen wieder aufbauen.

  • Dieser Schwerpunkt ist für mich sowohl fachlich als auch persönlich gewachsen.
    Ich bin selbst neurodivergent und kenne die Realität zusätzlich aus meiner Familie und meinem direkten Umfeld.

    Dadurch weiß ich aus Erfahrung:
    Ernährung scheitert bei neurodivergenten Menschen selten an „Motivation“, sondern häufig an
    Strukturproblemen, Überforderung, Sensorik, Impulsivität oder fehlender Alltagspassung.

    In der Beratung arbeite ich u. a. mit folgenden Schwerpunkten:

    • Versorgung und Timing von Nährstoffen (z. B. Aminosäuren im Dopaminstoffwechsel)

    • Wechselwirkungen zwischen Ernährung und Medikation

    • Vorbeugung von Mangelernährung – besonders bei Kindern und Jugendlichen

    • Umgang mit einseitiger Lebensmittelauswahl aus sensorischen Gründen

    • Umstellungsstrategien: kleinschrittig, klar und ohne Druck

    👉 Ziel: Ernährung so gestalten, dass sie im Alltag funktioniert – neurodivergenzfreundlich, stabil und entlastend.

  • Viele chronische Erkrankungen – z. B. Rheuma oder Endometriose – haben entzündliche Komponenten, die Ernährung beeinflussen kann.
    In meiner Arbeit im Rheuma-Zentrum und im Endometriose-Zentrum, habe ich erlebt, dass es hier selten um „die perfekte Ernährung“ geht, sondern um Entlastung, Stabilität und praktikable Prinzipien.

    Ernährungstherapie soll unterstützen – nicht zusätzlich überfordern.

    👉 Ziel: Symptome und Belastung reduzieren, ohne unnötige Komplexität oder starre Regeln.

Wie ich arbeite

Ich arbeite wissenschaftlich fundiert, analytisch und strukturiert – und gleichzeitig so, dass die Umsetzung im Alltag möglich bleibt.

Das bedeutet konkret:

  • Ich ordne Beschwerden fachlich ein und bringe sie in einen sinnvollen Zusammenhang

  • Ich arbeite mit vorhandenen Befunden (Labor, Arztbriefe, Diagnosen)

  • Gemeinsam mit dem Patienten priorisiere ich: Was ist jetzt wirklich wichtig?

  • Meine Empfehlungen sind individuell, realistisch und laufen Schritt für Schritt

  • Ich arbeite interdisziplinär – wenn sinnvoll in Abstimmung mit Ärzt:innen und weiteren Therapiebereichen

Mir ist wichtig, dass Patient:innen nicht nur „Informationen“ bekommen, sondern Orientierung und Entlastung.

Kurzvita & Qualifikationen

Berufliche Stationen

ab 03/2026 – Dozentin (Modul „Ernährung“) | FOM Hochschule
Vermittlung ernährungswissenschaftlicher Inhalte im Hochschulkontext.

seit 2024 – Geschäftsführerin | Nutreatec GmbH, Holzwickede Ernährungstherapeutische Beratung sowie Entwicklung digitaler Lösungen, Schwerpunkte: Onkologie & Gastroenterologie.

2025 – Ernährungstherapeutin | St. Anna Hospital (St. Elisabeth Gruppe), Herne
Ernährungstherapie in Gastroenterologie, Onkologie und Viszeralchirurgie

2019 – 2023  – Sales Representative Clinical Nutrition (Klinik/Homecare) | Baxter Deutschland GmbH
Versorgungsstrukturen klinischer Ernährung, Fokus auf Schnittstelle Klinik–Homecare und therapeutische Versorgungslösungen; künstliche Ernährung

2016 / 2017 – Abteilungsleitung Ernährungsmanagement | Klinikum Westfalen (mehrere Standorte)
Leitung im Ernährungsmanagement (Ernährungs- und Diabetesteam), Beratung, Koordination & Prozessverantwortung.

2015 – Ernährungswissenschaftlicher Außendienst (Onkologie) | confido Care GmbH
Onkologische Ernährungstherapie im Versorgungsalltag, Schulungen/Fortbildungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Studium & Weiterbildung

2012 – 2015 – B. Sc. Clinical Nutrition / Ernährungsmanagement | Mathias Hochschule Rheine

2016 / 2017 – Weiterbildung „Leitungskraft im stationären Gesundheitswesen“ | FORUM Gesundheit, Lünen

seit 2025 – qualifizierte Ernährungsfachkraft nach e-Zert - Plattform qualifizierte Ernährungstherapie & Ernährungsberatung e.V.

Mitgliedschaften

DGEM - Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.

VDOE - Berufsverband Oecotrophologie e.V.

Bereit für mehr Klarheit und einen roten Faden?

Wenn Sie sich Orientierung wünschen, starten wir strukturiert: mit einer klaren Einordnung Ihrer Situation und realistischen nächsten Schritten, die in Ihren Alltag passen.
Unkompliziert, fachlich fundiert – und ohne unnötigen Druck.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf, ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück.